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EGS-Berichte


02.06.2003:
16 m Wandabstützung mit EGS gebaut

Nachdem der OV-Pforzheim seit Oktober 2002 im Besitz eines EGS ist, bilden sich die Helfer des OV seit November 2002 am EGS aus. Am 16.03.2003 wurde zum Abschluss der Ausbildung versucht eine 16 m hohe Wandabstützung gem. den Unterlagen der Firma plettac-Assco zu bauen. Die Auswahl eines geeigneten Objekts stellte sich schwierig heraus, da in Pforzheim außer Wohnhäuser, keine Gebäude vorhanden sind, an welchen wir die 16 m Abstützung ausprobieren konnten. Schließlich wurden wir auf dem Werksgelände der Stadtwerke Pforzheim am sog. "Kohlenbunker" fündig.

So wurde am 16.03.2003 um 9:00 Uhr begonnen, die Abstützung mit 11 Helfern, also knapp die Stärke einer Bergungsgruppe, zu bauen. Nachdem das Grundgerüst ausgerichtet war, ging die Arbeit zügig voran. Gegen 15:00 Uhr war nach 6 Stunden Bauzeit die Abstützung aufgebaut. Lediglich die Wand- und Bodenverankerungen konnten nicht angebracht werden, da das Gebäude denkmalgeschützt ist. Da der Aufbau von Strebstützen bereits vorher geübt wurde, stellte der Aufbau der 16 m Wandabstützung keine große Probleme dar. Das von der Firma plettac-Assco berechnete Material reichte für den Bau aus. Die größte Schwierigkeit bestand darin, das Baumaterial schnell noch oben zu den jeweils im Bau befindlichen Plattformen zu bringen. Für den Abbau und das verstauendes EGS benötigten die Helfer 3 Stunden.

Mittlerweile haben wir einen Beleuchtungsturm aus dem EGS-Material entwickelt. Neben dem Aufsetzen von Leuchtmitteln auf die Vertikalstiele, haben wir uns Zapfen gedreht, auf die die STAN-Beleuchtung aufgesetzt werden kann (Zapfen wie auf den Stativen). Auf ein Gerüstrohr haben wir 5 Zapfen aufgeschweißt. Zur Zeit haben wir 4 Rohre mit insgesamt 20 Zapfen verfügbar. Das Rohr wird mit den Rohrschellen am Gerüst befestigt. Eine erste Erprobung hat bereits stattgefunden. Es wurde ein Gelände von 170 m x 50 m mit dem Turm ausgeleuchtet. Die Lichtleistung betrug hierbei 32.000 Watt. Der Vorteil des Turms liegt darin, dass keine Abspannungen erforderlich sind und der Turm zentral auf dem Gelände stehen kann, ggfs. Neben der NEA. Somit erübrigt es sich, kilometerlanges Kabelmaterial zu verlegen.









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