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EGS-Berichte


26.08.2006:
Übung der Marler Gefahrenabwehr

Marl-Sickingmühle. Ein Ausflugsschiff mit ca. 20 Personen stößt auf dem Wesel-Datteln-Kanal in Höhe des Hafens der Zeche Auguste Victoria mit einem Frachtschiff zusammen. Folge dieses Zusammenstoßes sind 20 leicht und schwer verletzte Personen. So stellte sich die Lage dar, die für die Großübung der Marler Behörden und Organisationen der Gefahrenabwehr am Samstag, den 26.08.06 geschrieben wurde.

Um 9 Uhr begann die Übung für Polizei, Feuerwehr, Technisches Hilfswerk (THW), Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG), Deutsche Rotes Kreuz (DRK) und den Arbeiter Samariter Bund (ASB).
Die DLRG wurde damit beauftragt die verletzten Personen von dem verunglückten Schiff zu bergen und in den Hafen der Zechen Auguste Victoria zu bringen. Dort wurden die Verletzten dann von Feuerwehr und THW an Land gebracht und im Anschluss von den Sanitätsorganisationen behandelt und betreut.
Die konkrete Aufgabe der Marler THW-Helfer war es, eine Vorrichtung zu bauen mit dem die liegenden Patienten an Land gebracht werden konnten. Die Helfer der 1. Bergungsgruppe bauten dazu einen Ausleger aus dem Einsatz-Gerüst-System (EGS) auf. Mit einem Flaschenzug und einen Schleifkorb wurden die Verletzten dann aus den Rettungsbooten an Land verbracht. Die THW-Helfer transportierten auf diese Weise 10 verletzte Personen an Land.
Nachdem alle Verletzten geborgen und versorgt waren, wurde die Übung gegen 11 Uhr beendet.
In Anschluss an die Übung fanden sich alle beteiligten Helfer zu einer warmen Mahlzeit in der Unterkunft des THW an der Hülsbergstraße ein. Die Helfer nutzten die Gelegenheit zum gemeinsamen Austausch und zur Manöverkritik. In Summe stellte dieses Szenario eine gelungene Übung dar, die nur in Detailbereichen Optimierungspotential hinterlässt.

Text: Daniel Hoppe und Karsten Scholz-Weigl
Bilder: OV Marl










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